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Handlich

Ab dem kommenden Semester gibt es an der TU Dortmund neue Semestertickets. Während die alten aus rosa Zettelchen in Kreditkartenformat bestanden, auf die einfach „Freie Fahrt in allen VRR-Verkehrsmitteln und H-Bahn“ gedruckt war, und damit sowas von fälschbar waren, ist das neue Ticket wesentlich fälschungssicherer.

Schon etwas zu übertrieben fälschungssicher. Das Ding ist total überladen mit Zahlen und Symbolen, Barcodes, doppelten Beschriftungen und winzig kleinen Details. Sogar der graue Rand gehört angeblich zu den Sicherheitsmerkmalen. Unsere Euro-Scheine sind nichts dagegen.

Ironischerweise bekommt jeder Student das Ticket als PDF-Datei. Zum selbst ausdrucken. Mit dem Hinweis, dass man die Größe nicht verändern dürfe. Das PDF-Dokument kommt noch dazu im Nicht-DIN-Format US-Letter. So viel dazu.

Am besten ist aber das wirklich handliche Format des ausgeschnittenen Tickets von 17,5 cm x 11,3 cm. Passt in jedes Portemonnaie, kann man schnell vorzeigen. Einfach praktisch.

Semesterticket (oben), Führerschein zum Vergleich (unten)

Wer denkt sich eigentlich einen derart praxisfremden Blödsinn aus?

Apfelgrün

2003 hieß sie noch Universität Dortmund. Im letzten November hat sie sich dann umbenannt in Technische Universität Dortmund. Meine Uni will sich verstärkt auf ingenieurs- und naturwissenschaftliche Fächer konzentrieren, um damit ihr Profil zu schärfen.

Im Zuge dessen wurde auch ein neues Corporate Design geschaffen. Ich muss zugeben, das neue Logo und auch die Hausschrift Akkurat gefallen mir sehr gut. Auch wenn die Begründung der Farbwahl bei mir nur ein Stirnrunzeln hinterlässt.

Die neue Homepage der TU hat man allerdings, wie ich finde, mehr schlecht als recht an das neue Design angepasst (aber immerhin ist die Seite benutzbar, was auf die alte Seite gar nicht zu traf). Peinlich ist es jedoch, dass man direkt das neue und sicher teure Logo direkt verhunzt hat. Auf der Website hat man es am unteren Rand abgeschnitten, so dass ein paar Pixel fehlen.

Das ist sicher kein Beinbruch. Und ja, es gibt wichtigere Probleme. Aber wenn man sich erst PR-wirksam ein neues Design durch eine sicher nicht günstige Agentur schaffen lässt und man tatsächlich Hoffnungen hegt, durch dieses eine bessere Positionierung im Vergleich mit anderen Universitäten zu erreichen, dann sollte man doch wohl auch in der Lage sein, das Logo unverstümmelt auf die eigene Website zu stellen. Finde ich.

Nachtrag: Man hat es inzwischen korrigiert.

Shit happens

Was ist so ziemlich das Blödste, was einem ziemlich genau 24 Stunden vor der mündlichen Diplomprüfung passieren könnte?

Prüferin krank. Prüfung um eine Woche verschoben und damit drei Tage vor Heiligabend.

Ein Freund in der Uni meinte heute: „Das ist wie auf wenn du auf Klo musst, aber nicht gehen kannst.“

Weisheit des Tages

Nur weil jemand auf eine strohdumme Frage nicht antwortet, heißt das noch lange nicht, dass er die Frage nicht beantworten könnte.
(ich, heute morgen in der Uni)

Sollten besonders Mediziner zehn mal in Schönschrift abschreiben.

Von toten Hunden und Eileiterschwangerschaften

Heute hatte ich im Rahmen einer Anatomie-Nebenfachvorlesung einen Präparierkurs light. Light deshalb, weil wir Studenten nicht selber an den Leichen arbeiten durften, sondern ein Dozent an diesen alles mögliche demonstrierte. Und, weil die Leichen bereits vollständig präpariert waren. Also Haut und Fettgewebe weitgehend entfernt, Brustkorb aufgeschnitten, Muskeln teilweise abgelöst, Organe freigelegt, abgetrennt und teils aufgeschnitten usw.

Vorher muss aber erst der Raum gefunden werden. Und das ist, auf Grund des Umstandes, dass die Veranstaltung an der Ruhr-Uni Bochum stattfindet, gar nicht mal so einfach. Während die Anordnung der Gebäude in Bochum sehr einfach und klar ist, sieht es in den Gebäuden grauenhaft aus. Also irgendwie gibt es da wohl auch ein System, aber das ist nicht so wirklich zu durchschauen. Wer auch immer das verbrochen hat, entspricht dem Klischee eines deutschen Verwaltungsangestellten doch sehr gut.

Nach einigem Herumirren stehen wir vor einer Tür, hinter der der ausgemachte Treffpunkt sein muss. Dummerweise lässt die sich nicht von außen öffnen. Also nochmal zurück und wieder hin. Erst dann bemerke ich, dass es einen Türöffneknopf gibt. Drei Meter vor der Tür, zwei Meter links davon. Auf Kniehöhe.

Naja, auf sowas offensichtliches hätte man auch sofort kommen können.

Etwas später kommt dann der Dozent und führt uns in einen kleinen Präparationssaal. Sofort steigt der süßlich-stechende Formalingeruch in die Nase, was wenige Minuten später zu leichten Kopfschmerzen führt.

In der Mitte sind zwei Tische. Darauf zwei Leichen, komplett verdeckt von formalingetränkten, orangenen Tüchern. Der Dozent erzählt, wie die Leichen dahinkommen und das man sie mit Respekt behandle und so.

Kurz darauf enthüllt er die Leichen. Man sieht hauptsächlich Muskeln, teilweise Knochen. An den Händen und Füßen schrumpelige Haut. Die Farbe der Muskeln ist blass. Liegt wohl am Formaldehyd und am fehlenden Blut. Das Bild erinnert mich an Fernsehbilder aus der Körperwelten-Austellung (war ich nie drin). Nur alles etwas lose und auseinandergenommen.

Ich wundere mich, dass mir dieser Anblick so wenig ausmacht. Nicht, dass ich damit gerechnet hätte, dass mir schlecht wird. Aber dass ich so problemlos damit umgehen kann, hätte ich nicht gedacht. Vielleicht liegt es an der Situation oder dem unnatürlichen Aussehen der Leichen. Ich weiß es nicht. Dem Burger und den Pommes geht es jedenfalls sehr gut.

Am Bauchnabel zeigt der Dozent, wie dick das subkutane Fettgewebe selbst bei normalgewichtigen Menschen ist. Danach Extremitäten und Muskeln. Am Knie erklärt er die Minisken und Bänder. Zwischendurch wird dem ersten Kommilitonen vom Formaldehyd so schlecht, dass er raus muss.

Es geht weiter mit Lunge und Herz. Jeder kennt bestimmt diese Anti-Raucherkampagne mit einem Bild von Raucher- und Nichtraucherlunge. Pustekuchen. Nichtraucherlunge. Trotzdem tiefschwarz. Normaler eingeatmeter Staub und Dreck, sagt der Dozent.

Dann holt er das Herz raus. Entspricht ganz gut meiner Größenvorstellung, auch wenn der Dozent behauptet, dass man sich das ja viel kleiner vorstelle. Dann stellt er die Frage, wieviele Kammern das Herz habe, und schaut dabei mich an.

Ich, halb perplex, dass er mich fragt, und halb perplex, dass er sowas fragt, antworte zögernd und fragend, weil ich nicht weiß, ob er mich meint oder ob er ernsthaft eine Antwort auf die leichte Frage erwartet:

Äh… Vier?

Darauf er:

Sind sie sich sicher? Na, das war ja nicht so souverän.

Äähh. Ja. Schon klar.

Anschließend macht er mit den Organen im Bauchraum weiter. Bei der Leber hätte ich tatsächlich nicht gedacht, dass die so riesig ist. Die einzelnen Scheiben sehen aus wie geschnittenes Brot. Magen, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm, Nieren, Geschlechtsorgane.

Zwischendurch immer wieder Hinweise auf klinische Anwendungen und mögliche Erkrankungen und Verletzungen. Bei der Frau zeigt er an der Aorta ihre Arteriosklerose. Unschön.

Zwischenzeitlich fangen meine Augen an, ziemlich zu brennen.

Dann zeigt er noch einiges am Hals und erklärt, wie man mit einem Kugelschreiber einen Luftröhrenschnitt machen kann, falls man mal jemanden retten muss, der im Mundraum von einem Insekt gestochen wurde und auf dessen Stich allergisch reagiert. Praktisch.

Anschließend holt er Gehirne. Die hätte ich wiederum für größer gehalten. Er erklärt, was wo liegt und welche Aufgaben die einzelnen Bereiche erfüllen. Warum man bei Stößen am Hinterkopf Sterne sieht.

Nachdem dann die Informatiker und Statistiker (für die die Vorlesung eigentlich gedacht ist) keine Lust mehr haben, zeigt er uns Physikern zum Abschluss noch Gehirnschnitte und erzählt was von den Vorgängen im Gehirn beim Lernen.

Danach nach draußen und dort noch zusammen eine kleine Flasche Beck’s getrunken. Zu Hause dann den ekeligen Geruch abgeduscht.

Es ist vorbei

Ich habe heute die wahrscheinlich letzte Klausur meines Studiums geschrieben. Vielleicht die letzte Klausur meines Lebens. Hach, wie sentimental.

Gut, dass ich mich nie zu StudiVZ hab überreden lassen

Eigentlich wollte ich schon eher darüber schreiben. Aber dann hab ich es gelassen und mir gedacht: Sei nicht so kleinlich. Kann man sich zwar drüber aufregen, aber muss ja jeder selber wissen, was er tut.

Aber jetzt frag ich mich echt, was als nächstes kommt.*

Es fing damit an, dass StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani in “Völkischer Beobachter“-Aufmachung im Netz zu einer Party einlud. Gut, das ist daneben. Und peinlich. Aber muss er ja selber wissen.

Dann tauchten Youtube-Videos von ihm auf, wo er u.A. eine Frau ein Chick (das offensichtlich unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss stand) auf der Toilette filmt. Oder ein Video, in dem er Frauen in der U-Bahn belästigt. Bleibt anzuzweifeln, ob er deren Erlaubnis zur Veröffentlichung hat. Das ist wirklich daneben. Und echt peinlich. Findet auch Johnny.

Macht ja nix. Nur weil der Typ anscheinend gestört seltsam bemitleidenswert ist, muss ja nicht unbedingt das Produkt an sich schlecht sein.

Dann tauchen immer wieder neue Sicherheitslücken auf, mit denen Nutzer an beliebige Daten anderer Nutzer kommen können, auch wenn diese als privat eingestellt sind und nur privilegierte Nutzer darauf Zugriff haben sollten (Heise berichtet). Nicht so schön, für all jene, die vom Schutz ihrer Daten ausgehen.

Die simpel auszunutzende Sicherheitslücke wird trotz oder gerade wegen ihres verheerenden Effekts mal schnell als Feature verkauft und das Vorhandensein eines Sicherheitsproblems geleugnet.

Spätestens hier wäre der Punkt, an dem mir meine Daten wichtiger wären und an dem ich meinen Account gekündigt hätte. Wenn ich denn einen hätte.

Ja und dann passiert diese Geschichte. Eine Gruppe von ca. 700 notgeilen perversen Männern versammelt sich, um unter Ausnutzung obiger Sicherheitslücke private Fotos weiblicher Mitglieder für alle Gruppenmitglieder (mit sexistischen Kommentaren versehen) zu veröffentlichen. Und dann verabredet man sich auch noch zur organisierten virtuellen sexuellen Massenbelästigung dieser Frauen.

Was kann StudiVZ dafür? Bis auf die Sicherheitslücke eigentlich nichts.

Wenn da nicht diese eine Mail eines StudiVZ-Mitarbeiters wäre. Irgendjemand außerhalb der Gruppe hat sich wohl über die öffentliche Gruppenbeschreibung beschwert. Und das ruft einen StudiVZ-Mitarbeiter auf den Plan.

Man könnte jetzt denken, der veranlasst die Löschung der Gruppe und stellt Inhalte für evtl. Strafverfolgungen sicher.

Pustekuchen. Stattdessen schreibt er:

[…] Zuerst, okay ich bin ein Mann - also erster Eindruck… Ne ernsthaft, die Inhalte deiner Gruppe sind absolut okay - es geht ja nur um einen Fotocontest und nicht um irgendwelche Beleidigungen, allerdings wirkt die Beschreibung der Gruppe (was ja nun mal das Einzige ist, was jemand sieht, der nicht in der Gruppe ist) doch sehr danach aus.

[…] Kannst du die Beschreibung […] abändern und diese - naja, sagen wir “pornographischen Elemente” - entfernen? Dann gibts wohl auch keine Probleme mehr.

[…] P.S.: Einer der [StudiVZ-]Gründer […] hätte gerne ne Einladung für die Gruppe… - ich würd mich dann da auch anschließen;-)

(siehe hier; alles in eckigen Klammern ist von mir)

Also da bleibt mir die Kinnlade stecken. Ein StudiVZ-Mitarbeiter und ein StudiVZ-Gründer wissen, was in dieser Gruppe geschieht. Aber anstatt etwas dagegen zu unternehmen, will man mitmachen. Die Behandlung der Beschwerde beschränkt man darauf, dass die Gruppenbeschreibung geändert wird. Anscheinend will man beim Stalking ungestört sein.

StudiVZ-Sprecher Bonow dazu:

Auf jedem Uni-Campus ist es normal, dass sich Studentinnen über Studenten und Studenten über Studentinnen unterhalten. So auch bei StudiVZ.

Is klar.

(gefunden beim Johnny; Skandal beim Don; vieles über StudiVZ hier)

* Update [27.11.2006]: Um auch diese Frage zu beantworten: Sowas und vielleicht sogar sowas (keine Ahnung, ob das stimmt). Das gibts echt nicht mehr. Der Laden hat massivste Sicherheitsprobleme und ein unmögliches Management. Von mir aus lass ich mich paranoid nennen, was Datenschutz angeht. Aber Entschuldigung, bei sowas wird mir übel.

Ähnlich sieht das auch Jörg-Olaf Schäfers:

Ich glaube, dass die Probleme im technischen (Bugs, Privacy Issues) und im organisatorischen (Mitarbeiter in Stalking-Gruppen, Nazi-Einladungen, Praktikanten auf Luftmatrazen etc) Bereich ihre Wurzeln tief in der Unternehmenskultur haben. Die schlanken Strukturen und das “einfach mal machen”, die man beim StudiVZ als kreatives Chaos zu kultivieren versucht, führen scheinbar zu Problemen, die bei einem klassischen Projektmanagement so wohl nicht auftreten würden.

Das kann man nicht einfach nachbessern, das ist ein strukturelles Problem und permanentes Pulverfass.

AStA fragt, flokru antwortet

Der AStA der Uni Dortmund fragt in seinem neuesten Propagandablatt:

realitätsverlust? - Prof. Dr. Tolan:

Tjaaa. Also. Was hat der Herr Tolan gesagt? Dass Leute, die gleichzeitig an den Olympiastützpunkten trainieren und daneben studieren, Spitzenleistungen bringen. Mehr nicht. Er hat nicht behauptet, dass andere Studenten keine Spitzenleistungen bringen.

Aber um die Frage des AStA aufzugreifen, nein die anderen “Studis” bringen keine Spitzenleistungen. Zumindest die meisten nicht. Wäre auch blöd, denn dann wären diese Spitzenleistungen ja keine Spitzenleistungen mehr. Sondern Durchschnitt.

Das heißt ja nicht, dass andere Studenten faul, dumm oder sonstwas sind. Hat Herr Tolan wohl auch nie behauptet. Aber Spitzenleistungen können immer nur von einer kleinen, elitären Gruppe gebracht werden. Das ist nunmal so.

A propos Spitzenleistungen, lieber AStA: Manchmal müssen es gar keine Spitzenleistungen sein. Manchmal würde es schon reichen, wenn man einfache Kenntnisse eines Fünft- oder Sechstklässlers besäße und die Interpunktionsregeln bei Nebensätzen beherrschte.

Man könnte jetzt an dieser Stelle aufhören. Oder man fragt sich, was den AStA so an dieser Aussage des Profs wurmt. Oder was die Wichtigtuer die engagierten Studentenvertreter gerade an Olympiastützpunktstudenten auszusetzen haben.

Die Leute, die von allen Respekt erwarten, dass sie sich neben dem Studium noch fürs Biertrinken im StuPa und fürs Verschwenden von Sozialbeiträgen behzahlen lassen sich neben einem vielleicht anstrengenden Studium noch für die Belange aller Studenten einsetzen.

Neidisch?

Etwas klarer wird das Ganze durch folgendes:

Interessant war noch, dass die AG gegen Studiengebühren einen Antrag durchgeboxed[sic!] hat, der die Unterstützung von Olympiasportlern wesentlich verringert. Ursprünglich sollten sie für die Dauer der Mitgliedschaft im Kader von Gebühren befreit werden, sie [die AG gegen Studiengebühren, Anm. flokru] wollten aber, dass die [Spitzensportler, Anm. flokru] normal Gebühren zahlen müssen.

Die AG gegen Studiengebühren, stärkste Kraft bei den StuPa-Wahlen, stellt AStA-Sprecher und -Stellvertreter.

Dann versteht man auch den Ursprung des kleinen Artikels im AStA-Blatt. Trotz allem verstehe ich nicht, warum die AG gegen Studiengebühren so gegen Vergünstigungen für Olympiasportler ist. Eine Liste, deren Ziel es ist, Studiengebühren zu verhindern, drängt diese anderen Studenten geradezu auf.

Man könnte meinen, Studenten in Olympiastützpunkten würden durch den Sport viel Geld verdienen, mit dem man Studiengebühren locker bezahlen kann. Das mag im Fußball noch zutreffen, ist aber in anderen Sportarten wohl alles andere als wahr. Viele Sportler können froh sein, dass sie Ausrüstung und Reisekosten bezahlt bekommen. Andere bekommen vielleicht eine kleine monatliche Aufwandsentschädigung im unteren dreistelligen Eurobereich.

Andererseits ist der Sport das Hobby dieser Leute. Privatsache also. Selber schuld, wenn dadurch das Studium anstrengender wird und länger dauert. Können die ja auch sein lassen. Man kann jetzt über den Sinn oder Unsinn von Spitzensportförderung diskutieren. Oder darüber, ob diese Förderung Geldverschwendung ist und ob Spitzensportler für unsere Gesellschaft und unser Land einen “Nutzen” bringen (wie unwichtig sportliche Erfolge sind, sah man ja während der WM). Muss man aber nicht, das darf jeder gerne so sehen, wie er will.

Dann sollen aber auch Studenten mit AStA-Aufgaben oder Studenten mit Kindern volle Studiengebühren bezahlen. Letztere müssen nämlich gar keine Studiengebühren bezahlen. Das steht im AStA-Blatt genau unter der obigen Meldung.

Wer im AStA arbeitet oder Kinder hat, hat es sicher schwer im Studium. Aber: So what? Dann soll man es halt nicht machen oder keine Schreihälse in die Welt setzen, wenn man ansonsten sein Studium nicht mehr geregelt bekommt. Vielleicht sollte man sich vorher überlegen, welche zeitraubenden “Hobbys” man sich zulegt. Selber Schuld!

Heute ausnahmsweise geschlossen

Das Englische Seminar der Ruhr-Uni bietet Anglistik-Studenten unter Anderem einen Computerraum. Zumindest theoretisch:

Öffnungszeiten des Computerraums des Englischen Seminars der RUB

Was will man mehr?

Bierhoff kreativ

Hab heute ein Interview mit Oliver Bierhoff in der aktuellen Ausgabe der Unicum gelesen. Darunter die Standardfrage:

Schlagen Sie bitte ein Studienfach vor, dass es noch nicht gibt, aber geben sollte.

Menschenlehre. Darunter könnte man vor allen Dingen so wichtige Aspekte wie Kindererziehung, Mitarbeiterführung und den sonstigen Umgang mit Menschen einbeziehen.

Eigentlich genial, der Herr Bierhoff. Dass auf die Idee nicht schon vorher jemand gekommen ist.