Archiv für die Kategorie 'Kurioses'Seite 2 von 4



Versteht nicht jeder. Ist auch besser so.

Die Zeitschrift iX mt dem frechen Werbespruch bietet ein Schnupperabo an. Zusätzlich zu den drei vergünstigten Ausgaben bekommt man auch noch billige Stereolautsprecher, die die Zeitschrift auf ihren Werbebannern mit folgenden Infos bewirbt:

  • „plus MP3-Lautsprecher gratis.“
  • „Leistung 30 Watt PMPO
  • „USB Stromversorgungskabel“

Soso. Die Lautsprecher werden also über USB mit Strom versorgt und liefern 30 W Leistung. Laut USB-Spezifikation liefert ein USB-Anschluss maximal 2,5 W Leistung.

Woher die restlichen 27,5 W Leistung herkommen, verstehe ich nicht. Vermutlich ist das auch besser so.

High Definition

Die Fernsehwerbung von Premiere HD ist so High Definition, dass man einen HD-Fernseher mit HD-Programm braucht, um das Kleingedruckte entziffern zu können. Wow, das Fernsehen der Zukunft hat begonnen.

Gefangen im Rückrufservice

Hm, bald mache ich eine eigene Kategorie für die Jungs und Mädels von Dell. Diesmal ist es nicht das Webteam sondern die Telefonhotline, die mir so einiges Stirnrunzeln bereitet.

Wenn man da anruft, kommt man nach mehreren Sprachmenüs und Gejammer von Robbie Williams irgendwann an den ersten echten Menschen am anderen Ende der Leitung. In meinen Fällen bisher ausnahmslos sehr osteuropäisch klingende Damen. An sich nicht schlimm. Wenn aber die Deutschfähigkeiten des Gegenübers irgendwie an Dolly Buster erinnern, wirkt das auf mich nicht gerade professionell.

Unter Umständen kann es passieren, dass die Telefonistin nicht weiter weiß und den Anrufer weiterleiten will. Erster Level geschafft.

Denkste.

Denn im nächsten Level sind alle Telefonisten belegt und ein Computer teilt einem die aktuelle geschätzte Wartezeit mit. Aber das ist nicht alles. Der Computer bietet einem einen Rückrufservice an!

Naiv drücke ich die passende Taste um den Service zu aktivieren. Meinen Namen soll ich aufsprechen und mit der Rautetaste bestätigen. Einfach. Danach soll ich meine Rufnummer eintippen und anschließend wieder die Rautetaste drücken.

Kaum drücke ich erste Ziffer, wiederholt die Stimme die Anweisung, ich solle meine Nummer eingeben und mit Raute bestätigen. So langsam bekomme ich Zweifel, ob das mit dem Rückrufservice eine gute Idee war.

Die restlichen Ziffern klappen zum Glück problemlos. Anschließend wird mir meine Namensnennung vorgespielt und meine Nummer aufgesagt. Wow, sogar die führende Null ist angekommen.

Alles wunderbar. Wenn da nicht die Aufforderung wäre, die Richtigkeit dieser Daten per Druck auf die Rautetaste zu bestätigen.

Und wer jetzt errät, was beim Druck auf die Rautetaste passiert, der bekommt von mir ein absolut ansprechendes und bestimmt selbsteingescanntes Autogramm von Dolly Buster per E-Mail geschickt.

Dell schon wieder

Nachdem bei Dell schon die Bestellung kurios ist, erfährt man beim Abfragen des Bestellstatus gleich die nächsten Merkwürdigkeiten. Um den Status abzurufen, benötigt man eine bestimmte Quittungsnummer und seine E-Mail-Adresse. Diese Daten gibt man in ein Formular ein und wird dann weitergeleitet:

Formular von Dell, um Bestellungen zu suchen.

Auf der folgenden Seite soll man dann wohl etwas über den Status seiner Bestellung erfahren. Oder aber man bekommt eine Meldung, dass die Bestellung nicht gefunden wurde. Allerdings weist Dell den Kunden auch darauf hin, dass es durchaus bis zu 72 Stunden dauern kann, bis diese Informationen vorliegen.

Für den Fall, dass 72 Stunden rum sind und keine Infos verfügbar sind, gibt es auf der Seite auch einen passenden Link:

Wurde Ihre Bestellung vor mehr als 72 Stunden aufgegeben, dann klicken Sie Bitte hier:

Und was passiert, wenn man auf diesen Link klickt? Richtig, man landet wieder auf der ersten Seite, auf der man den Bestellstatus abfragen kann. Naja, vermutlich ist der Link noch im Aufbau und steht einfach noch nicht zur Verfügung. Dummerweise hat man hier sogar den Hinweis dazu noch nicht einmal installieren können.

Perlen des Webdesigns

Wenn man bei Dell einen Computer per EC-Karte bestellt, bekommt man bei der Eingabe der Kontodaten folgendes Formular zu sehen:

Dieses Feld ist noch im Aufbau und steht in Kürze zur Verfügung. Wir möchten Sie bitten, das Feld unbeschrieben zu lassen.

Ist ja drollig. War ganz schön viel Arbeit, dieses Feld da reinzuhieven. Dummerweise waren die Leute, die für den Installation des Feldes zuständig sind, noch nicht in der Lage, es auch korrekt anzuschließen. Da wieder wegtragen zu viel Arbeit wäre, lässt man es also da stehen und weist den Kunden daraufhin, dass er das Feld einfach ignorieren soll.

Und morgen erklärt dann jemand dem Webdesignteam von Dell die Kommentarfunktion von HTML und wieso man Änderungen erst dann in ein Produktivsystem bringt, wenn diese vollständig fertig sind.

Galileo enthüllt den wahren Grund des Geburtenrückgangs

Die absolut hochwertige Pro-Sieben-Infotainment-Sendung “Schwertransporte, Sprengungen, Kartoffelsalat”Galileo” hat gerade Unglaubliches enthüllt!

Viele deutsche Männer sind unfruchtbar und auch noch “selber schuld”. Denn sie quälen ihre Spermien durch zu viel Hitze. Zum Glück weiß Galileo immerhin, wie man sich vor der drohenden Impotenz schützen kann.

“Tabu” sind: Saunen, heiße Bäder, Sitzheizungen, Fahrradsättel und Hosen. Denn all das sind Spermakiller, die sofort die Hoffnung auf Nachwuchs zunichte machen.

Da helfen dann nur noch “Hodenkühler oder Pornos”. Gut zu wissen.

Babycontent

Babys kommen immer gut an. Besonders, wenn sie lustig sind. Wer braucht da noch Lachyoga?

Video bei YouTube direkt ansehen

(via Spreeblick)

Spiegel Online mal wieder in journalistischer Hochform - für 18 Euro in den Tod?

Gerade hat mich der Meik auf die Schlagzeilen bei Spiegel Online Deutschlands größtem Weblog hingewiesen. Natürlich berichtet man dort auch über den Transrapid-Unfall von heute. Die direkt darauffolgende Meldung ist Werbung für ein Informationsartikel über Transrapid-Testfahrten:

Schlagzeilen bei Spiegel-Online zum Transrapidunglück

Also ich finde, das ist mindestens sehr ungeschickt, wenn nicht sogar respekt- und geschmacklos.

Free as in what?

Bei BitDefender kann man kostenlos eine Freeware-Version des eigenen Virenscanners herunterladen. Sagt zumindest die Homepage:

Freeware-Versionen von BitDefender ohne zeitliche Begrenzung

Praktische Sache. Auf einem Windowsrechner ja nie verkehrt, einen Virenscanner zu haben. Und so sieht dann der Scanner auf eben diesem Rechner in Aktion aus:

This version of BitDefender has expired!

Ja, ist klar.

Impressionen vom Bahnhof

Man kann ja über den Sinn und Unsinn von Mülltrennung denken, was man will. Aber irgendwie ist diese Diskussion ja sowieso absurd, wenn nur ein paar Idealisten den Müll wirklich trennen und der Rest sich lediglich freut, dass man mehrere Müllbehälter zur Auswahl hat.

Bei der Bahn frage ich mich sowieso, warum die Mülleimer aufstellen, in die man Papier, Glas, Verpackungen und Restmüll getrennt einwerfen kann. Würde mich kein Stück wundern, wenn die nach dem Ausleeren alle in einer Mülltüte landen.

In Essen auf meinen Zug wartend, habe ich so einen Behälter beobachtet. Und um es vorwegzunehmen, ich habe keinen einzigen gesehen, der seinen Müll in den richtigen Behälter befördert hat.

Und dabei hat sich der Typ mit dem Kaugummi im Gegensatz zu allen anderen doch richtig angestrengt. Das Kaugummi schon fast in den Glasbehälter geschmissen, zögert er und entscheidet sich dann völlig richtig für den Verpackungsmüll.