Kreativere Rechnungen mit den Stadtwerken

Seit dem 1.4.2007 haben wir unseren Stromanbieter gewechselt, da die lokalen Stadtwerke immer teurer wurden. Der Strom kommt seitdem von den Stadtwerken Düsseldorf. Und die mögen uns sogar so sehr, dass sie uns schon die erste „Jahresrechnung[sic]“ geschickt haben. Die erstreckt sich über den Zeitraum vom 1.4.2007 bis 17.4.2007. Also über genau 17 Tage.

Und ich frage mich jetzt, was sowas soll. Eine Erklärung wäre, dass man über einen kurzen Zeitraum den Verbrauch misst, um den Jahresverbrauch abzuschätzen, mit dem man wiederum den zu zahlenden Abschlag bestimmen kann.

Aber auch das kann nicht sein. Denn erstens kennen die Stadtwerke unseren alten Jahresverbrauch. Aus dem haben sie bereits Anfang April einen Abschlag berechnet. Und zweitens ist der Verbrauch in der „Jahresabrechnung“ nicht abgelesen sondern nur geschätzt. Zufälligerweise entspricht diese Schätzung genau dem alten Jahresverbrauch (auf 17 Tage umgerechnet).

Ich bin also nach wie vor ratlos. Aber wenn den Stadtwerken Düsseldorf das jetzt irgendwie weiterhilft, bitte.

Nachtrag: Gerade hat mich (als Reaktion auf eine Nachfrage meinerseits) ein sehr netter Mensch von den Stadtwerken Düsseldorf angerufen. Die Erklärung ist simpel. Für Bochum würden die Rechnungen immer gegen Mitte April erstellt, egal, wann der Vertrag beginne. Und da ich erst so kurz Kunde war, hätte man mir nicht mehr rechtzeitig eine Ablesekarte schicken können, weswegen man stattdessen eine Schätzung vornahm.

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