Weil es gerade so gut dazu und dazu passt:
Beckstein griff die SPD in der Anti-Terror-Debatte ungewöhnlich scharf an. Er stellte sich in der Passauer Neuen Presse hinter die Forderung Schäubles, die Bundeswehr bei der Luftsicherung und beim Objektschutz einzusetzen. Die SPD dürfe hier nicht länger blockieren, forderte Beckstein und fügte hinzu: “Ich fürchte, dass wir uns mit der SPD erst nach einem hoffentlich nie kommenden Terroranschlag einigen können. Wenn es dazu kommt, werden wir in jedem Falle auch eine Diskussion über die Mitschuld bekommen.” Die SPD müsste sich dann “die Frage stellen, warum sie nicht alles zur Terrorabwehr unternommen hat”.
(von Heise)
Geht’s noch?
Ist doch super. Die Schuldigen stehen schon fest, bevor ein Anschlag überhaupt passiert ist. Wirklich bestechende Logik. Aber das ist man ja von Beckstein nicht anders gewohnt.
Ja, leider. Dumm nur, dass der sowas sagen darf, ohne dass es größere Aufregung gibt. Je mehr ich darüber nachdenke, desto dreister und geschmackloser finde ich diese Aussage.
Aber ich sollte nicht so viel an Beckstein denken. Schlecht für die Lebenserwartung.