Doch in Amerika sieht man das etwas anders. Der Amoklauf von Blacksburg sei vielmehr der Beweis dafür, dass die USA liberalere Waffengesetze brauchten, sagten Vertreter der Waffenlobby. “Alle Schießereien in Schulen, die in den vergangenen zehn Jahren vorzeitig beendet wurden, wurden beendet, weil ein gesetzestreuer Bürger eine Waffe dabei hatte”, sagte Larry Pratt, Chef der Vereinigung “Gun Owners of America. “Der Amoklauf an der Virginia Tech ist der Beweis dafür, dass waffenfreie Zonen sofort abgeschafft gehören.” Bewaffnete Studenten hätten den Amokläufer stoppen können.
Nachtrag und damit doch ein Kommentar: Bei Destructoid liest man etwas Interessantes über den ultrakonservativen Computerspielehasser Jack Thompson, der schon die Ursache für diesen Amoklauf gefunden hat während andere noch nicht mal wissen, was genau passiert ist.
Ein Paradebeispiel. Vor der offensichtlichsten Sache verschließt man die Augen, aber bevor auch nur einer überhaupt etwas weiß, ist schon ein Sündenbock gefunden.
*an den Kopf pack*
Ja ne is klar.
*denk* *grübel* *überleg*
Ne sorry, da fällt mir echt nix mehr zu ein.
Das ist genauso hirnrissig, wie diese CO2-Kampagne, die es in den USA letztens gab, als die Klimawandel-Debatte aufkam. Da war die Aussage in etwa so: “Die sog. Klimaschützer sagen, dass CO2 sei böse. Das stimmt aber gar nicht. Pflanzen brauchen CO2 zum Leben. Mit unserem CO2 helfen wir der Umwelt.”
Das war natürlich unter Marketinggeschwätz netter und subtiler ausgedrückt. Aber da konnte ich auch nur den Kopf schütteln.