Nachdem ich bereits über die Abmahnungen von TeleBid gegen einen Blogger berichtet hatte, habe ich mir TeleBid mal selber angesehen. Ich wollte verstehen, wie eine Auktion bei TeleBid abläuft. Dazu habe ich am vergangenen Donnerstag gegen 13:45 Uhr auf der Hauptseite von TeleBid zufällig und willkürlich eine Auktion angeklickt, die „bald“ enden solle. Es ging um die Digitalkamera „Lumix DMC-FZ50“ von Panasonic. Diese bekommt man bei seriösen Onlinehändlern für ca. 480 €.
Karl Fisch arbeitet an der Arapahoe High School in Littleton (USA) als Director of Technology. Für ein Meeting mit den dortigen Lehrern hat er die Präsentation „Did you know?“ erarbeitet. Diese zeichnet eine provokante und erschütternde Vision der Wissensgesellschaft im bereits begonnenen Informationszeitalter. Die Präsentation in einer Bearbeitung von Scott McLeod:
Jochen Strube erforscht an der TU Darmstadt, wie wir in fünf Jahren online Musik kaufen werden. Der Diplom-Kaufmann arbeitet am Lehrstuhl von Prof. Peter Buxmann in dem Projekt „Zukunftsmusik“.
Es könnte Leute geben, die behaupten würden, dass es sich beim Online-Auktionsangebot TeleBid um Betrug handele oder dass da sonstwie unsaubere Machenschaften dahinter stecken könnten. Sowas ist natürlich verleumderischer Quatsch. Deswegen würde ich das auch nie im Leben behaupten.
Und genau aus dem Grund hat die Firma Sofina, die hinter TeleBid steht, den Blogger Tobias Battson abgemahnt und verklagt, weil er wohl was ganz Böses über TeleBid geschrieben haben muss. Glaube ich zumindest, denn der Artikel ist nicht mehr verfügbar.
Der Streitwert liegt bei bescheidenen und angemessenen 90.000 €. Herr Battson ist uneinsichtig und lässt sich auf ein Gerichtsverfahren ein.
Dieter Wiefelspütz, SPD über Online-Durchsuchungen:
“Das Internet ist eine Welt, in der jede Sauerei dieser Welt stattfindet”, begründete der Innenexperte sein Plädoyer. Die Koalition werde daher “mit Augenmaß das Erforderliche tun, um diese Sauereien zu bekämpfen.” Die “Gespensterdebatten” von Datenschützern und anderen Gegnern einer weiteren Befugnis zur staatlichen Bespitzelung versteht Wiefelspütz dagegen nicht. Da werde immer so getan, “als wären wir ein Überwachungsstaat”. Dabei fordere hierzulande niemand Folter oder Guantanamo. (von Heise, Hervorhebung von mir)
Wie man bei Heise nachlesen kann, fordert Renate Künast ein Verbot von Standby-Schaltungen in Elektrogeräten. Dabei folgt natürlich wieder der obligatorische Hinweis auf die zig Kernkraftwerke, die man dabei abschalten könnte. Das ist natürlich auch so eine Sache. Ein Kernkraftwerk schaltet man nicht einfach so ab. Das geht nicht so leicht. Aber das ist ein anderes Thema.
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