Ich habe heute die wahrscheinlich letzte Klausur meines Studiums geschrieben. Vielleicht die letzte Klausur meines Lebens. Hach, wie sentimental.
Archiv für Januar, 2007
Eins vorneweg. Ein Verkehrschaos nach dem Sturm „Kyrill“ war abzusehen. Wohl keiner hätte es vermeiden können. Dass die Bahn gestern den Betrieb eingestellt hat, war vielleicht die richtige Entscheidung. Und wenn der Bahnverkehr heute nur schleppend wieder anläuft, dann wundert mich das nicht wirklich. Dafür will ich der Bahn auch keine Vorwürfe machen.
Dass aber die Ankunfts-/Abfahrtsseite der Bahn, die sonst aktuelle Verspätungen anzeigt, ausgerechnet heute „aufgrund von Server-Umstellungen“ nicht erreichbar ist, wundert mich. Gerade heute dürften diese Informationen für jeden Bahnreisenden Gold wert sein. Ich denke, dass nicht wirklich Server-Umstellungen der Grund sind und man derzeit genug andere Probleme hat, als Verspätungsdaten zu sammeln und zu veröffentlichen. Aber warum schreibt man das dann nicht wenigstens so?
Wenn die Bahn bundesweit den gesamten Verkehr einstellt, ist das eine absolute Ausnahmesituation. Dementsrpechend hätte ich auf der Bahn-Homepage einen absolut nicht zu übersehenden Hinweis mit Links zu aktuellen Informationen erwartet. Den gibt es nicht. Stattdessen nur eine kleine Box oben recht, die sich nicht von den restlichen Meldungen unterscheidet.
Dahinter verbirgt sich eine Seite, die im Endeffekt kaum Informationen enthält. Außer der, dass irgendwie so richtig noch nichts funktioniert aber doch schon so einiges wieder fährt. Aha. Sehr konkret ist das nicht.
„Aktuelle Informationen“ ständen unter der Nummer 11861 zur Verfügung (s. Update unten). Die kostet aber mit 1,80 € pro Minute genauso viel wie die stöhnenden Hausfrauen.
1,80 €. Pro Minute.
Wobei man heute bei dieser Nummer sicher mit Überlastungen und langen Wartezeiten rechnen muss. Wer Informationen zur Verkehrslage haben will, der kann also ca. 10 € bis 20 € dafür einplanen.
Sowas ist absolut dreist! Der Sturm war seit Tagen bekannt. Mehr als genug Zeit also, eine 0800er-Nummer zur Verfügung zu stellen und bestehende Call-Center-Kapazitäten auf dieser Nummer zu Verfügung zu stellen. Von mir aus auch eine 0180er-Nummer, die mit max 0,14 € pro Minute noch überschaubar teuer wäre, aber die Telefonkosten der Bahn mehr als decken würde.
Und nun höre ich im Radio, dass man unter der 11861 zur Zeit nur Bandansagen mit der Bitte, doch später anzurufen, hören kann. Sehr großes Kino. Diese miese Informationspolitik ist genauso unverschämt wie typisch für die Bahn. Und wer jetzt meint, dass das nur heute angesichts des Verkehrschaos so schlimm wäre, der kann kein regelmäßiger Bahnfahrer sein.
Sobald bei der Bahn irgendwas nicht planmäßig läuft, findet man nur noch Bahnmitarbeiter mit Fragezeichen im Gesicht. Die Mitarbeiter mit Kundenkontakt können einem schon fast leidtun. Ich habe es schon erlebt, dass Zugführer vom Wegfall eines Haltes erst dadurch erfahren, dass der Zug plötzlich zwei Gleise vom Bahnsteig entfernt an diesem vorbeifährt.
Bahnfahren wäre viel weniger unbeliebt, wenn man als Fahrgast nicht beinahe täglich verarscht und ohne hilfreiche Informationen stehengelassen würde. Denn nur dann hätte man die Möglichkeit, „flexibel“ und mit „Improvisationstalent“ (wie gerade im Radio von einem Bahnsprecher gefordert) zu reagieren.
Update: Wow, gerade den Artikel abgeschickt, da hat die Bahn doch tatsächlich eine kostenfreie Nummer eingerichtet. Anrufen dürfte dort trotzdem sinnlos sein…
Heise schreibt über Diskussionen zu einem „Killerspiel“-Verbot:
Beim Treffen der europäischen Innen- und Justizminister in Dresden forderte der bayerische Ressortchef Günther Beckstein (CSU) als Ländervertreter am Dienstag: “Wir brauchen ein gesetzliches Verbot – dann werden die Betreiber es aus dem Netz nehmen.” Als Kinderpornos im Internet verboten wurden, habe man das Angebot damit “zu 95 Prozent” verringert.
Merksatz: Man nehme eine beliebige Diskussion, in der man keine guten Argumente hat. Das kann eine Diskussion über die Ausweitung der Befugnisse von Strafverfolgern oder eine über Verbote sogenannter „Killerspiele“ sein.
In dieser Diskussion bringe man dann eine abstruse und völlig unpassende Behauptung zum Thema Kinderpornographie und stelle diese so in Zusammenhang mit dem aktuellen Thema, dass die eigene Meinung unterstrichen wird.
Da Kinderpornographie absolut ächtenswert ist und niemand gegen mehr Verfolgung der Täter oder mehr Schutz der Opfer argumentieren wird, kann man so alle Kritiker auf der Stelle erschlagen.
Beckstein begeht argumentatorisch fatale Fehler, aber rhetorisch ist dieser Schachzug genauso genial wie plump und dreist.
Abgesehen davon, dass ich nicht denke, dass Angebote von Kinderpornographie tatsächlich zurückgegangen sind oder zurückgehen werden. Ich vermute, dass dahinter ein erschreckend großer Markt mit großem finanziellen Umsatz steckt. Die Interessenten solch perverser Angebote werden weiterhin bekommen, wonach sie suchen. Zwar nicht direkt bei Google, aber dafür in anderen, versteckteren Teilen des Internets. Das Problem verlagert sich und ist lediglich weniger offensichtlich. Aber sowas reicht manchem Politiker ja auch schon.
Viel erschreckender ist aber, dass Beckstein Computerspiele mit Gewalthintergrund und Kinderpornographie gleichsetzt. Die Frage, ob ein Verbot sogenannter „Killerspiele“ überhaupt sinnvoll ist, wird übergangen. Beckstein tut so, als sei das diese Diskussion gar nicht nötig. Genauso wie es auch nicht nötig ist, über Verbote von Kinderpornos zu diskutieren.
Er behauptet nur, dass ein Verbot dieser Spiele genauso wirksam wie das Verbot von Kinderpornographie sei.
Wenn man nicht genau hinsieht, könnte man tatsächlich Parallelen zwischen Kinderpornos und „Killerspielen“ finden. Der Unterschied ist aber: Kinderpornos dürften wohl hauptsächlich aus Abbildungen oder Videos tatsächlicher Kindesmißbrauche bestehen. Zumindest suggerieren das Medienberichte nach größeren Skandalen. Es gibt dort also tatsächliche Opfer und tatsächliche Täter. Weiterhin steht bei Kinderpornos nur eines im Vordergrund: Mißbrauch von Minderjährigen.
Bei „Killerspielen“ ist die Situation anders und benötigt mehr Differenzierung. Zunächst einmal werden dort nicht reale Menschen getötet. Genausowenig wie in einem Tatort reale Morde gezeigt werden. Weiterhin tötet man in Computerspielen nicht wahllos irgendwelche Opfer (wie z.B. Mitschüler). Fast alle „Killerspiele“ stehen in einem militärischen Kontext und stellen historische oder fiktive Kriege nach. Das muss man nicht toll finden. Die Frage ist aber, ob man so etwas verbieten muss.
Kinderpornos müsste man also eher mit Abbildungen von realen Gewaltätigkeiten oder Tötungen (wie z.B. Snuff-Videos) vergleichen. Dies sind Dinge, die auch ich absolut pervers finde und verachte. Aber das sieht auch § 131 StGB nicht anders, der wohlgemerkt auch bereits jetzt Computerspiele umfasst, bei denen die Gewaltdarstellung bzw. Tötung im Vordergrund steht. Deswegen gibt es auch keine legalen Computerspiele, in denen man wahllos Opfer abschlachten oder gar Frauen vergewaltigen muss.
Bei den bösen „Killerspielen“ steht Gewalt oder Tötung nicht im Vordergrund. Klar, es ist ein integraler Bestandteil des Spiels. Das will ich gar nicht leugnen. Aber es ist nur ein Teil neben vielen weiteren.
Wenn also Beckstein mich als gelegentlichen Spieler von Comuterspielen mit gewalttätigen Inhalten auf eine Stufe mit Konsumenten von Kinderpornos stellt, ja dann werde ich sauer. Sehr sogar.
Und was man nach wie vor nicht vergessen sollte. Für einen Amoklauf braucht man reale Waffen. Die kann kein Computerspiel bieten. Die bekommt man aber z.B. in Schützenvereinen (wie Robert Steinhäuser, Erfurt) oder im Internet bei der legalen Auktionsplattform eGun (wie Bastian B., Emsdetten).
Die Fernsehwerbung von Premiere HD ist so High Definition, dass man einen HD-Fernseher mit HD-Programm braucht, um das Kleingedruckte entziffern zu können. Wow, das Fernsehen der Zukunft hat begonnen.
Gerade musste ich was an meinem Windowsrechner machen. Beim Herunterfahren fiel mir auf, dass der Rechner schon wieder (inzwischen seit drei Tagen) meint, ich solle ihn ausschalten, damit er Updates installieren könne. Wenn das mehrfach kommt wird man stutzig.
Ich schalte ihn aus und starte erneut. Die Meldung kommt wieder. Na toll. Also die Windows-Update-Seite aufgerufen und manuell versucht, neue Updates zu installieren. Ein paar Fenster wechseln und am Ende kommt eine Meldung, die einem wohl irgendwie die installierten Updates auflistet:

Okay, wunderbar. Jetzt ist das Update installiert und endlich Ruhe. Doch, moment. Da steht ja überall „nicht“. Ach, das ist eine Fehlermeldung? Sieht genauso wie die normale Bestätigung aus. Nur das „nicht“ ist anders. Na, das ist ja geschickt und sehr benutzerfreundlich gelöst.
Nicht nur, dass das Fenster nicht nach Fehlermeldung aussieht. Es enthält auch keinerlei Angaben zur Fehlerursache. Typisch Microsoft. Eine Fehlermeldung die nicht einmal den Hauch einer Information liefert. Wie soll man bitte so den Fehler beheben?
Daraufhin folgt eine Seite, die auch nicht mehr Informationen enthält, sondern dem Benutzer nur dreimal hintereinander in verschiedenen Sätzen erklärt, dass da irgendwas fehlgschlagen ist. Hier irgendwelche Ursachen oder wenigstens kryptische Fehlercodes? Fehlanzeige.
Die verlinkte Problembehandlung enthält genau 16 Artikel und ist ein Witz. Weiter gibt es noch einen Link zum Updateverlauf. Dort findet man immerhin den Fehlercode 0×8007F007 aber sonst auch nur sich immer wiederholende Hinweise, dass die Installation fehlgeschlagen sei.
Fragt man Google nach diesem Fehlercode, findet man zig Verweise auf einen Knowledge-Base-Artikel. Dort werden für das Symptom neun verschiedene Gründe und zehn Lösungsmöglichkeiten angeboten, die weitgehend unabhängig voneinander zu sein scheinen. Und die wievielte Lösungsmöglichkeit behebt das Problem?
Richtig, gar keine. Zwischenzeitlich während der gefühlten 100 Neustarts hat Windows dann nur mal behauptet, dass meine Windowsinstallation eine Fälschung sei. Sonst hat sich nichts geändert.
Ich habe nach mehr als einer Stunde rumfrickeln jetzt immer noch keinen blassen Schimmer, was da schief läuft und vor allem wie ich das Problem beheben kann.
Ich erwarte ja gar nicht, dass immer alles fehlerfrei und reibungslos abläuft. Bei so komplexer Software kann man Fehler nicht vermeiden. Aber ist es denn zu viel verlangt, dass einem diese Software dann wenigstens aussagekräftige Fehlermeldungen gibt? Ist es zu schwer, anstelle eines nichtssagenden Fehlercodes eine Angabe zu liefern, bei welcher Datei oder Aktion was schief lief?
Das würde bei der Fehlersuche enorm helfen. Und wenn man schon Fehlercodes ohne weitere Angabe nutzt, wie kann es dann sein, dass ein Knowledge-Base-Artikel zur Fehlerbehebung für zig verschiedene Ursachen noch mehr mögliche Lösungen präsentiert? Von denen keine hilft? Anscheinend ist so ein Fehlercode also dazu noch total unspezifisch und beliebig.
Liebe Leute von Microsoft! Ich verstehe ja, dass so ein Betriebssystem möglichst einfach zu bedienen sein soll. Und zu viele Details und Angaben dürften die meisten Anwender doch eher verwirren. Nicht jeder kann und will ein Betriebssystem wie Gentoo Linux haben.
Aber irgendwie habe ich das Gefühl, ihr spart an den komplett falschen Stellen. Oft benutzte Aktionen werden unnötig kompliziert gemacht, nur um einen Knopf mehr zu sparen. Andere, total unwichtige Funktionen sind immer präsent. Um im Explorer mit Ordnerleiste einen neuen Ordner zu erstellen, muss man zwei Menüs öffnen, wovon das zweite u.U. erst wesentlich verzögert öffnet. Sowas ist eine Standardaktion. Die brauche ich täglich.
Während man an manchen Stellen mit Informationen zugemüllt wird, erfährt man an anderen, wesentlich wichtigeren Stellen gar nichts. Wie bei den Fehlermeldungen von Windows Update.
Und genau deshalb arbeite ich lieber mit einem Mac. Weil ich hier z.B. einen neuen Ordner mit einem Tastendruck oder Mausklick erstellen kann. Weil die Bedienung so viel intuitiver und in sich stimmiger ist. Optionen sind nicht an zig verschiedenen Stellen verstreut, sondern in jeder Anwendung an der selben Stelle. Das ganze System ist leicht zu bedienen ohne dem Benutzer wichtige Aktionen vorzuenthalten.
Wer noch nie an einem Mac gearbeitet hat, wird das wohl nicht verstehen. Kann man auch nicht. Bevor ich selber einen Mac hatte, bin ich z.B. oft darüber hergezogen, dass eine Mac-Maus nur eine Taste hat. Nur eine Taste? Heute weiß ich, dass das kein Nachteil ist und der so oft durch den Kakao gezogene Satz „It’s not a bug, it’s a feature“ nicht immer ironisch gemeint sein muss.
Wer jetzt immer noch nicht genug hat, der sollte sich diesen Artikel bei Johnny durchlesen. Ansonsten lasse ich mich gerne als Fanboy abstempeln.
Findet Herr Broder (Spiegel) in seiner Meinung beim Tagesspiegel.
Tja, nicht wissen, was eine Domain eigentlich ist und die eigene fehlende Medienkompetenz auf alle anderen übertragen.
Also ich fühle mich in dieser Kakophonie namens Internet pudelwohl. Bin wohl auch doof.
(via Indiskretion Ehrensache)
Um ehrlich zu sein, ich war immer skeptisch, als alle über das iPhone von Apple spekuliert haben. Am Ende habe ich alles für heiße Luft gehalten.
Tja, so kann man sich irren. Wenn das Teil alles so toll kann, wie es die Werbeseite verspricht, dann wird es vielleicht das erste wirklich innovative Mobiltelefon seit Erfindung dessen überhaupt.
Und genau das ist der Grund, warum sich jeder auf das iPhone freuen sollte. Hoffentlich belebt Apple als neue Konkurrenz das Geschäft. Wenn man ehrlich ist, hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Mobiltelefone nicht wirklich etwas getan, vor allem im Bereich der Bedienung werden die Geräte eher komplizierter als einfacher.
Ich bin gespannt, ob Apple hält, was Steve Jobs verspricht.
(via Spreeblick)
Bei Kaufland bekommt man nicht nur für langes Warten eine kleine Entschädigung. Man kann auch für 2,50 € abgelaufene Lebensmittel suchen. Die gute Nachricht ist: Nach ein bisschen Argumentation akzeptiert man nicht nur abgelaufene, sondern auch verdorbene Artikel.
Ja, da gibt es einen Unterschied. Abgelaufene Artikel sind nicht mehr haltbar, unter Umständen aber noch gut. Verdorbene Artikel sind gar nicht mehr gut, aber vielleicht offiziell noch haltbar. So wie diese Packung Hot Dogs:
Man beachte den unteren Rand des Käses links. Gefunden gestern (8.1.), offiziell bis zum 15.1. haltbar.
Ja, es ist kleinlich, wegen sowas zum Personal zu rennen. Die 2,50 € sind den zusätzlichen Zeitaufwand nicht wert. Im Endeffekt habe ich es nur gemacht, um herauszufinden, wie das Personal reagiert, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht erreicht, der Artikel aber offensichtlich verschimmelt ist.
Ich finde es ein bisschen erschreckend dass man sich anfangs tatsächlich auf den Standpunkt gestellt hat, dass der Artikel ja noch nicht abgelaufen sei.
Der Guido von der FDP hat jetzt auch ’nen Videocast. „TV Liberal“ heißt der und das ist „Opposition live“! Der Schnitt und die Kameraführung sind so wirr genial, dass man sich das Video mit Spaß angucken kann, ohne dem flotten Westerwelle zuhören zu müssen.
Aber so richtig schön wird das Ganze erst durch den Mashup von Malte Welding (Fooligan, Spreeblick und viele mehr). Absolut sehenswert, wenn man das Original kennt.
(via Spreeblick)
Update (6.1.2007): Malte hat das Video nochmal überarbeitet und auch bei Spreeblick veröffentlicht. Die alte Version habe ich auch hier durch die neue ersetzt.
Hm, bald mache ich eine eigene Kategorie für die Jungs und Mädels von Dell. Diesmal ist es nicht das Webteam sondern die Telefonhotline, die mir so einiges Stirnrunzeln bereitet.
Wenn man da anruft, kommt man nach mehreren Sprachmenüs und Gejammer von Robbie Williams irgendwann an den ersten echten Menschen am anderen Ende der Leitung. In meinen Fällen bisher ausnahmslos sehr osteuropäisch klingende Damen. An sich nicht schlimm. Wenn aber die Deutschfähigkeiten des Gegenübers irgendwie an Dolly Buster erinnern, wirkt das auf mich nicht gerade professionell.
Unter Umständen kann es passieren, dass die Telefonistin nicht weiter weiß und den Anrufer weiterleiten will. Erster Level geschafft.
Denkste.
Denn im nächsten Level sind alle Telefonisten belegt und ein Computer teilt einem die aktuelle geschätzte Wartezeit mit. Aber das ist nicht alles. Der Computer bietet einem einen Rückrufservice an!
Naiv drücke ich die passende Taste um den Service zu aktivieren. Meinen Namen soll ich aufsprechen und mit der Rautetaste bestätigen. Einfach. Danach soll ich meine Rufnummer eintippen und anschließend wieder die Rautetaste drücken.
Kaum drücke ich erste Ziffer, wiederholt die Stimme die Anweisung, ich solle meine Nummer eingeben und mit Raute bestätigen. So langsam bekomme ich Zweifel, ob das mit dem Rückrufservice eine gute Idee war.
Die restlichen Ziffern klappen zum Glück problemlos. Anschließend wird mir meine Namensnennung vorgespielt und meine Nummer aufgesagt. Wow, sogar die führende Null ist angekommen.
Alles wunderbar. Wenn da nicht die Aufforderung wäre, die Richtigkeit dieser Daten per Druck auf die Rautetaste zu bestätigen.
Und wer jetzt errät, was beim Druck auf die Rautetaste passiert, der bekommt von mir ein absolut ansprechendes und bestimmt selbsteingescanntes Autogramm von Dolly Buster per E-Mail geschickt.

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