Warum ich nicht bei eBay kaufe… - Fortsetzung

In dieser Handy-Dummy-Geschichte habe ich ein schlechtes Gewissen bekommen. Daher hatte ich die Idee, nach der abgelaufenen Auktion den Höchstbietenden darüber in Kenntnis zu setzen, worum es bei der Auktion wirklich geht. Dann kann er selber entscheiden, wie er weiter verfahren möchte, weiß aber, worauf er sich einlässt.

Normalerweise kann man auch jedem eBay-Konto Nachrichten zukommen lassen. Nicht aber, wenn ein eBay-Mitglied vor kurzem eine Auktion gewonnen hat. Dann bekommt man nämlich folgende Meldung:

eBay Verkäuferschutz

Ja, dann schützt mal weiter eure Verkäufer Gemeinschaft. Armes Schwein, dass jetzt vermutlich für 192 Euro eine Plastikattrappe kauft.

Update [15:40]: Anscheinend hat nun doch irgendjemand etwas unternommen. Der Verkäuferaccount existiert nicht mehr und seine noch offenen Auktionen sind entfernt worden.

2 Antworten zu “Warum ich nicht bei eBay kaufe… - Fortsetzung”


  1. 1 Mokru

    Unglaublich,dass man so einfach zu Geld kommen kann. Vielleicht hat man nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei, denn niemand wird “absichtlich” fehlgeleitet. Und wer reinfällt, traut sich vielleicht nicht einmal zu seiner Dummheit zu stehen und meldet sich nicht. Armer Fortschritt! Sind solche Informationen nicht etwas für die “Quintessenz”, WDR 2?

  2. 2 flokru

    Das Problem, dass sich bei eBay sehr viele unseriöse Verkäufer herumtreiben, ist weder etwas Neues noch ist das nicht schon zig mal in div. Medien diskutiert worden. eBay hat schon oft dazu Stellung genommen und beteuert immer wieder, dass der Anteil unseriöser Mitglieder im Promille-Bereich läge.

    Wie eBay das feststellen will, ist in meinen Augen aber fraglich. Längst nicht jeder, der über’s Ohr gehauen wird, beschwert sich. Aus Angst, selber negativen Bewertungen zu bekommen, trauen sich Opfer bestimmt oft auch nicht, negative Bewertungen abzugeben.

    Und unseriöse Verkäufer müssen ja nichtmal auffallen. Es gibt zig “Privatverkäufer” bei eBay, die im Monat so viel verkaufen, dass sie davon gut leben könn(t)en. Und ob die dann ihre Einnahmen da als Einkommen versteuern oder der Gewährleistungspflicht nachkommen, wage ich mal zu bezweifeln.

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