iTunes-LAME auf dem Intel-Mac

Um Musik von CDs in iTunes zu importieren bringt iTunes direkt einen MP3-Encoder mit. Wenn man aber (wie ich z.B.) lieber LAME verwenden möchte, geht das Dank iTunes-LAME auch.

Das Ding funktioniert zwar, hat aber einige Haken:

  1. Auf der offiziellen Downloadseite wird nur die Version 2.0.7 angeboten. Die anscheinend aktuelle Version 2.0.8 ist versteckt.
  2. iTunes-LAME benutzt eine alte Version von LAME.
  3. Der integrierte LAME-Encoder liegt als PowerPC-Version vor und wird auf Intel-Macs nur mit Rosetta ausgeführt.

Gerade letzteres führt auf meinem MacBook Pro zu grandiosen VBR-Kodierungsraten wie 1,2x (d.h. Kodieren 1,2 mal schneller als das Abspielen).

Zum Glück gibt es aber von alpharuin eine detaillierte Anleitung, wie man iTunes-LAME mit aktuellem LAME ausstattet. Die Compilerflags für Intel-Macs findet man allerdings nur in den Kommentaren und sogar da nur fehlerhaft. Richtig muss der configure-Aufruf heißen:

./configure –enable-static –disable-shared CFLAGS=”-fast -march=i686 -msse3 -mfpmath=sse”

Der Aufruf

sudo make install

ist eigentlich überflüssig, schadet aber nicht und sorgt nur dafür, dass LAME auch auf dem eigenen Mac (also nicht nur in iTunes-LAME) installiert wird. Dafür wird LAME zusätzlich in

/usr/local/bin/

installiert.

Ansonsten ist die Anleitung nur zu empfehlen. iTunes erreicht bei mir nun VBR-Kodierraten zwischen 8x und 12,5x.

3 Antworten zu “iTunes-LAME auf dem Intel-Mac”


  1. 1 soho

    Gefunden!

  2. 2 Smily

    Servus,

    kämpfe mit dem gleichen Problem. Leider funktioniert der angegebene Link zu alpharuin nicht mehr. Hast Du die Anleitung nochmal detailliert?

    Grüße,
    Andreas

  3. 3 flokru

    Nein, leider nicht. Hab mich auch lange nicht mehr damit befasst, so dass ich dazu gar nichts mehr sagen kann. Tut mir leid!

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