Spaß mit dem Vorblitz

Heute habe ich nach langem Hin und Her doch noch eine CD mit Fotos vom letzten Weihnachten erhalten. Auf so gut wie jedem Foto ist genau das passiert, was schon so manchen Verwandten in den Wahnsinn getrieben hat.

Was ist passiert? Den Digitalkameras der betroffenen Hobbyfotografen
reicht es natürlich nicht, bei mangelndem Tageslicht einfach nur einen kurzen Lichtblitz zu zünden.

Nein, es muss gleich ein ganzes Blitzlichtgewitter abgegeben werden. Das nennt der Kamerahersteller dann Vorblitz oder (wenn die Marketingabteilung gut drauf ist) Rote-Augen-Reduktion. Und weil niemand rote Augen auf Fotos haben will, wird das auch gleich nicht abschaltbar integriert.

Und weil meine Augen mit ihrem Schließreflex etwas anders reagieren als die Durchschnittsaugen führt das dazu, dass diese auf Fotos mit so einem Blitz meist mehr oder weniger geschlossen sind.

Bestenfalls sind die Augen dann komplett zu. Schlimmstenfalls sieht es so aus, als wäre man gerade auf einem richtig bösen Drogentrip. Aber wenigstens keine roten Augen.

In diesem Sinne: Es lebe der Fortschritt!

1 Antwort zu “Spaß mit dem Vorblitz”


  1. 1 Mokru

    Hallo flokru, das mit den halb oder ganz geschlossenen Augen beim Fotografieren kommt mir bekannt vor. Solche Erfahrungen gibt es bei mir auch ständig. Dazu kommt noch, dass man beim Fotografieren versucht, besonders gut auszusehen, was dann alles meist noch schlimmer macht. Ich erinnere mich daran, dass mich vor einigen Tagen jemand für sein e-mail-Adressbuch (heißt das überhaupt so?) fotografieren wollte. Nach Stunden war dann endlich die Entscheidung gefallen. Ob es wirklich die beste Aufnahme ist, wage ich zu bezweifeln. In diesem Sinne: Weg mit den digitalen und sonstigen Fotoapparaten!
    Gruß Mokru

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